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CYNEFIN: Das Lösungsmodell für Umfelder mit System-Ungewissheit – Teil 1

In einem Umfeld der System-Ungewissheit befinden sich je nach Betrachtungszeitraum eigentlich alle Unternehmen irgendwann einmal. Das CYNEFIN-Modell kann bei der Erarbeitung eines Lösungskonzepts helfen. Es unterstützt Führungskräfte dabei, Ausgangssituationen in Schwierigkeitsstufen zu klassifizieren und daraus Lösungswege abzuleiten und Entscheidungen zu treffen.

cynefin-modell

Unterschieden werden dabei offensichtliche, komplizierte, komplexe und chaotische Ausgangslagen. Diese vier Zustände werden einem jeweiligen Lösungsweg zugeordnet. Das CYNEFIN-Framework hilft, sich zu verdeutlichen, dass nicht alle Situationen gleich geschaffen sind und dass verschiedene Situationen unterschiedliche Antworten erfordern, um sie erfolgreich zu navigieren.

 

Die Betrachtungssysteme

1. Das offensichtliche System

Bei dieser Art von Systemen gibt es einfache und ideale Lösungen. Der ideale Lösungsweg wird auch als „sense, categorise, respond“ beschrieben. In diesem Fall reichen Best-Practice-Beispiele und der gesunde Menschenverstand bei der Problemlösung.

Ein Beispiel ist die Produktion, die klaren Abläufen folgt. Die möglichen Probleme sind weitestgehend bekannt, sodass Best-Practice-Modelle reichen, um an Probleme heranzugehen.

 

2. Das komplizierte System

Bei komplizierten Ausgangslagen erfordert die Lösung eine genauere Analyse, da die Zahl der Variablen zu hoch ist. Hier gilt die Maxime „sense, analyse, respond“. Für die Problemlösung muss neben Erfahrungs- auch Fachwissen herangezogen werden.

Ein Beispiel ist die Optimierung von Prozessen. Es existiert eine Vorstellung der Unbekannten. Durch Analysen findet man zum richtigen Weg, den Prozess zu optimieren.

 

Lesen Sie nächste Woche mehr zu diesem Thema in „CYNEFIN: Das Lösungsmodell für Umfelder mit System-Ungewissheit – Teil 2“